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Urlaub Alpen: In Osttirol Skiurlaub

5 Mrz

Drei gute Gründe für Springtime-Carving auf der Alpensüdseite
Pulver und Firn bis zum Frühling: Das sind ausgezeichnete Gründe für Sonnenskilauf auf der Südseite der mächtigen Hohen Tauern. Mit dem Skipass Ski)Hit Osttirol können Firn- und Fun-Skifahrer die traumhaften Pisten voll auskosten. Denn mit ihm fahren die Kleinen bis sechs Jahre gratis Ski, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre um 50 Prozent ermäßigt. Insgesamt gilt der Ski)hit in acht Skigebieten mit 67 Seilbahnen und Liften, die gemeinsam 357 Pistenkilometer erschließen. Allein 110 Pistenkilometer gehen auf das Konto des größten Osttiroler Skigebiets: Das Großglockner Resort Kals-Matrei zählt laut ADAC zu den Top Ten Skiresorts und zu den besten Familienskigebieten Österreichs. Die weiten Gipfelpisten, die exklusive Carverpiste und die mit 11,3 Kilometer längste Talabfahrt Osttirols nach Matrei sind gerade richtig für echte Fun-Cruiser. Für den Ski)Hit-Drive auf jeweils über 50 Pistenkilometern mit Firnschnee- und Sonnengarantie sorgen außerdem das Skizentrum St. Jakob im Defereggental und das Skizentrum Hochpustertal bei Sillian an der Grenze zu Italien. Auch dort dürfen Pistenfans mit überlangen Talabfahrten, weiten Carverhängen unter dem Gipfel und Funparks für die „Freaks on Board“ rechnen. Zusammen mit dem Mölltaler Gletscher und dem Ankogel in Kärnten bilden die drei Osttiroler Skigebiete die größten und schneesichersten Skigebiete zwischen dem Großglockner und den Dolomiten. Ihr großes Plus bis zum Saisonschluss: Sie haben die am längsten geöffneten Talabfahrten.

Egal ob Familienurlaub, flottes Pärchen-Skiweekend oder Kurztrip für Firnfans: Die sonnenreiche und schneesichere Höhenlage Osttirols auf der Alpensüdseite ist ideal für jeden Genussskiläufer. Der Skipass Ski)Hit Osttirol liefert dazu die günstigen Preise. Damit ist Skifahren für Youngsters zwischen sechs und 18 Jahren um 50 Prozent ermäßigt, Kids unter sechs Jahren fahren gratis. Der Ski)Hit gilt in acht Skigebieten Osttirols mit 357 abwechslungsreichen Pistenkilometern. Dazu zählen bekannte „Größen“ wie das Großglockner Resort Kals-Matrei, das Skizentrum St. Jakob im Defereggental und das Skizentrum Hochpustertal in Sillian. Zum echten Ski)Hit wird der Skipass durch die beiden höchsten Skiberge Kärntens: den Mölltaler Gletscher und den Ankogel. Alle diese Skigebiete sind Insidertipps zum Genussskilaufen – ohne Wartezeiten an den Liften und Massenansturm auf den Pisten. Das Großglockner Resort Kals-Matrei (110 km Pisten) ist eines der besten Familienskigebiete Österreichs. Laut skigebiete-test.de bietet das Großglockner Resort „für jeden alpinen Wintersportler genau das Richtige“. Das Skizentrum St. Jakob im Defereggental (52 km Pisten) punktet mit Traumpisten, einem tollen Funpark und typischer Osttiroler Hüttengemütlichkeit. Einen Schuss Leichtigkeit mischt das Skizentrum Hochpustertal bei Sillian (55 km Pisten) in den Skitag – schon durch die Lage an der italienischen Grenze und den Blick auf die Dolomiten. Der Mölltaler Gletscher (71 km Pisten) ist von September bis Ostern zu 100 Prozent schneesicher. Die neue 4er-Sesselbahn aufs Alteck erschließt 40 Prozent mehr Pisten. Und der schneesichere Ankogel (35 km) glänzt mit megabreiten Gipfelpisten für Carver und einem tollen Anfängerskigebiet im Tal.

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Urlaub Alpen: Mit Schlittenhunden in Tirol

23 Dez

Wenn ab 7. Jänner 2012 mit aufkommender Abenddämmerung die ersten Heuler durch das Pillerseetal ziehen, dann sind sie endlich wieder da – Europas beste Musher und ihre Seelenverwandten: Sibirian Huskys, Alaskan Malamutes, Grönlandhunde und Samojeden.
Zum 12. Mal schlagen die Musher begleitet von ihren rund 1.000 Schlittenhunden von 7. bis 22. Jänner 2012 ihre Zelte im Pillerseetal auf und geben kleinen und großen Abenteurern einen Einblick in die faszinierende Welt des Nordens. Den Abschluss des Trainingscamps bilden auch heuer wieder die spektakulären Rennen rund um die 13. Holländischen & internationale Meisterschaften (20.-22. Jänner 2012).

Beim Int. Transpillersee Schlittenhunde Trainingscamp und seinen Rennen wird jeder der Besucher das letzte Abenteuer der Sportwelt hautnah erleben können: Wilde Rennen durch eine tief verschneite Landschaft, Lagerfeuerromantik wie bei den Eskimos, Iglus bauen und natürlich Hundeschlitten fahren für Alt und Jung. „Nur wer jemals das Gefühl erleben durfte, von dieser unbeschreiblichen Kraft der Schlittenhunde über den Schnee gezogen zu werden und danach in die glücklichen Augen eines Huskys geblickt hat, kann verstehen, was in einem Musher vorgeht, wenn er mit seinen Hunden in die Natur entflieht“, so Veranstalter Eddy Nutz vom Transpillersee Sled Dog Club.

Die Bedingungen im Pillerseetal sind dank der großen Schneefälle der letzten Tage optimal. Mit mo¬deraten Steigungen und ohne gefährliche Kurven ziehen sich die verschiedenen Trails (ca. 4 km, 9 km und 15 km) durch offenes Terrain und angrenzende Waldstücke. Täglich von 10 bis 12.30 Uhr und 15 bis 17.30 Uhr stehen Trainingsläufe auf dem Programm, bei denen nicht nur die Huskys und ihre Musher viel Spaß haben, sondern auch die Zuschauer voll auf ihre Rechnung kommen.

Beeindruckendes Temperament der Huskys
Die wirklichen Stars des Camps sind natürlich die Schlittenhunde (engl. „sled dogs“): Fast unermüdlich in Temperament und Ausdauer lieben sie die Bewegung, sind intelligent und beeindrucken durch Treue und Genügsamkeit gegenüber ihrem Musher. Längst zieht die Faszination „Schlittenhunderennen“ auch Frauen in ihren Bann. „Unter der Woche arbeiten sie als Verkäuferinnen, Krankenschwestern oder Managerinnen, doch wenn das Wochenende kommt, tauschen sie ihr Kostüm und ihre High Heels gegen Jeans und Boots“, erzählt Eddy Nutz begeistert.

Das bunt gemixte Rahmenprogramm reicht von der traditionellen „Pillerseer Suppennacht“ am Dienstag, 17. Jänner über Schlittenhunde-Fahrten speziell für Kinder am 15. Jänner bis hin zur „Musher-Lagerfeuerparty“ am 21. Jänner. Die großen Rennen finden von Freitag, 20. bis Sonntag, 22. Jänner statt.

Das Programm der Pillerseetaler Schlittenhundetage im Detail:
Mittwoch, 11. Jänner, 18 Uhr: Offizielle Eröffnung mit Live-Musik im Dorfzentrum
Donnerstag, 12. Jänner, 19 Uhr: Fackelwanderung durch das Camp
Sonntag, 15. Jänner, 14 Uhr: Schlittenhundefahrten für Kinder im Trainingscamp
Dienstag, 17. Jänner, 19 Uhr: „Pillerseer Suppennacht“ im Camp
Donnerstag, 19. Jänner, 19 Uhr: Fackelwanderung durch das Camp
Freitag, 20. Jänner, ab 9 Uhr: Start der Rennen
Samstag, 21. Jänner, ab 9 Uhr: Rennen, 20 Uhr: „Musher-Lagerfeuerparty“ im Camp
Sonntag, 22. Jänner, ab 9 Uhr: Start der Rennen, 16 Uhr: Siegerehrung im Camp

Urlaub Alpen: Auf Skitour in Osttirol

30 Nov

Neuer Skitourenführer beschreibt auf 104 Seiten die 25 besten Routen.
Nein, sie haben nicht verschlafen. Sie haben einfach nicht mitgemacht, als ein Dorf nach dem anderen im Alpenraum damit begann, Liftanlagen zu bauen. Heute ist das Villgratental in Osttirol österreichweit das einzige mit meterhohem Schnee und gigantischen Bergriesen, aber ohne Skizirkus. „80 Prozent unserer Gäste sind Tourengeher“, berichtet Ossi Fürhapter, Geschäftsführer der Tourismusinformation Villgratental. Schon vor 30 Jahren, als Skibergsteigen noch lange nicht im Trend lag, zogen Pioniere hier ihren Brettern das Fell über die Ohren. Nach wie vor schätzen die Gäste im urigen Innervillgraten mit seinen 1000 Einwohnern und dem noch beschaulicheren Außervillgraten mit 860 Menschen die unvergleichliche Ruhe und Romantik und die exklusiven Berg- und Naturerlebnisse in der Abgeschiedenheit. Die 25 besten Routen sind im druckfrischen Skitourenführer auf 104 Seiten detailliert beschrieben. Das Büchlein, das zudem viele nützliche Tipps und Hinweise enthält, kostet 9 Euro.

„Die Orientierung ist eigentlich ganz einfach“, verrät Ossi Fürhapter, der das Terrain wie seine Westentasche kennt. Denn in der Regel sind es die Wanderschilder, die auch dem Tourengeher den Weg zum Ziel zeigen. Viele Routen im Villgratental bewegen sich zwischen 800 und 1000 Höhenmetern und weisen mittlere Schwierigkeitsgrade auf. Eine besonders schöne Einsteigertour ist die zum Gaishörndl (2615 m), das die Einheimischen übrigens gern abends bei Vollmond ansteuern. Von Kalkstein – einem Weiler, der zu Innervillgraten gehört – geht’s zunächst durch Lärchenwald sanft ansteigend über die Alfenalm bis zum Talschluss, dann weiter in Spitzkehren hinauf zum Gipfel, der nach etwa drei Stunden und rund 1000 Höhenmetern bezwungen ist. Eine herrliche Tiefschneeabfahrt führt hinab zum Ausgangspunkt und dem Gasthaus Badlalm. Hier trifft man sich, verzehrt Osttiroler Spezialitäten wie Schlipfkrapfen und fachsimpelt mit Wirt Walder Gebhard, einem passionierten Tourengeher mit dem gewissen Gespür für den Schnee.

Auch wenn Skibergsteiger oft Individualisten sind: „Aus Sicherheitsgründen sollte man nie allein aufbrechen“, betont Ossi Fürhapter und weist darauf hin, dass man im Villgratental bei Bedarf schnell Anschluss findet: „Bei uns ist alles noch überschaubar – Gleichgesinnte finden sich rasch.“ Absoluten Neulingen im Tal der Tourengeher empfiehlt der Geschäftsführer der Tourismusinformation einen Tag Guiding mit der Bergschule, um sich mit den Besonderheiten der Region vertraut zu machen. Auch die richtige Ski Ausrüstung ist wichtig.

Zu Fürhapters persönlichen Lieblingsbergen gehört das Rote Kinkele (2763 m), das Tourengeher in vier Stunden und nach 1270 Höhenmetern erreichen. Start ist am Anfang des Almtals in Innervillgraten. Über die Lüfter- und die Fürathöfe führt die Strecke zunächst durch Wald zur Kamelisenalm (1973 m). Bloß nicht den Spuren von Reh, Hase, Fuchs und Schneehuhn folgen – die wollen im Zweifel woanders hin -, sondern über die tief verschneiten Bergwiesen in Serpentinen weiter steil hinauf zum Roten Kinkele: „Der 360-Grad-Panoramablick über die Südtiroler Dolomiten, den Karnischen Kamm, die Glockner- und die Venedigergruppe ist unbeschreiblich“, schwärmt Fürhapter. Zwar trifft man überall in Osttirols Bergen Wildtiere, doch sensible Bereiche sind eigens als Schutzgebiete ausgewiesen. „Das wird auch von den Gästen respektiert“, freut sich der Experte.

Eine wirklich schwierige Tour ist die zum Gölbner (2943 m). Wer in Außervillgraten startet, muss 4,5 Stunden einkalkulieren und einen Höhenunterschied von 1450 Metern bewältigen – und wird auch hier nicht nur mit Tiefschneehängen der Extraklasse, sondern auch mit einem gigantischen Weitblick über die majestätischen Dreitausender belohnt. Anschließend lockt die Reiterstube mit einer herzhaften Brettljause. Auch den Pregler hat man sich verdient – den Vater aller Schnäpse, den die Osttiroler seit Jahrhunderten aus Birnen und Äpfeln brennen.

Weil man sich im Villgratental schon vor 30 Jahren für naturnahen Tourismus wie Winterwandern entschieden hat, könnten Gäste hier die Ruhe und Abgeschiedenheit genießen und in eine echte Bilderbuchkulisse eintauchen. Zum Konzept gehören auch kleine Vermieter statt großer Hotelketten, herzliches Gastgebertum und selbstverständlich die beste Infrastruktur für Tourengeher – von kostenlosen Parkplätzen an den Ausgangspunkten über gute Beschilderung bis hin zu ständig aktuellen Wetter- und Lawineninformationen. Weil viele Vermieter selbst auf Fellen die Gipfelwelt durchstreifen und sich bestens auskennen, tauscht man sich schon beim Frühstück aus. Und bei vielen Urlaubern reift irgendwann der Gedanke, es vielleicht auch einmal mit der talüberschreitenden 3-Tages-Tour zu versuchen: Einem Rundkurs, der das Villgraten- über das Defereggental in Osttirol mit dem Gsiesertal in Südtirol verbindet und stolze 3430 Höhenmeter aufweist.

Das ganz Osttirol ein Skitouren-Paradies ist, dafür sprechen die Skitourengebiete Kals am Großglockner, Matrei, das Virgental, St. Jakob im Defereggental und die Lienzer Dolomiten mit einzigartigen Ausblicken, besten Schneebedingungen und unbeschreiblichen Naturschauspielen. Für Skifahrer ist Ski Matrei und Ski Lienz eine Empfehlung wert.