Tag Archives: Urlaub österreich

Urlaub in den Alpen: Mit Kindern am Achensee

4 Feb

„Mein erster Skiurlaub“ im Sporthotel Achensee
Das Familienparadies Sporthotel Achensee**** zählt mit fünf Smileys zu den führenden Kinderhotels in Europa, trägt den Spa-Award des Relax Guide (14 Punkten/1 Lilie) und hat eine Weiterempfehlungsrate von 95 Prozent auf HolidayCheck erreicht. Für den ersten Skiurlaub mit den Kindern empfiehlt sich die Adresse auch aus weiteren Gründen: Das Haus liegt direkt am Fuße des schneesicheren Familienskigebiets Christlum mit blauen bis roten Pisten in allen Höhenlagen. Im Hotel gibt es einen Sportshop und Skiverleih. Für die ganz Kleinen gilt das Motto „Kurze Wege für kurze Beine“, denn die Übungswiese befindet sich auf dem Hotelgelände. Ein Tunnel führt vom Hotel in die Kindererlebniswelt von Skimaskottchen Snowy. So haben die Eltern die kleinen Brettlakrobaten sogar vom Zimmer aus im Blickfeld. Der Skikurs für Kinder ab drei Jahren ist ab sechs Nächten Aufenthalt bereits im Preis inbegriffen. Erwachsenen steht von Montag bis Freitag ein professioneller Skiguide mit Tipps und Tricks in Sachen Carvingschwung oder Tiefschnee zur Seite. Wie kommt das Familienparadies Sporthotel Achensee zu so geballter Ski-Kompetenz? Familie Hlebaina führt auch die Skischule Achensee, in der bis zu 30 Skilehrer die Technik mit modernsten Methoden lehren. Die Kinderskirennen auf der Christlum mit Platzsprecher samt Filmteam und Nationalhymne wie bei einem Weltcup-Skirennen sind legendär. Das Familienparadies Sporthotel Achensee baut die ganze Familie rundum auf: durch abwechslungsreiche Küche, ein umfassendes Wellness- und Entspannungsangebot und „sanftes“ Wintertraining wie geführte Schneeschuhwanderungen im Gebiet des Achensee.

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Urlaub Alpen: An Fasching nach Tirol

14 Jan

Von Hexen gejagt, von Bären bekämpft, von zotteligen Ungeheuern zum Schnaps eingeladen und durch Schulterschläge fruchtbar geklopft – ein Besuch des Fasnachttreibens in der Region Hall-Wattens im Karwendelgebirge lohnt sich. Das eindrucksvolle Schauspiel mit historischen, sorgfältig gepflegten Kostümen und jahrhundertealten Bräuchen beeindruckt jedes Jahr Besucher und Einheimische aufs Neue. Abwechselnd findet in den Orten der Region Hall-Wattens ein traditioneller Umzug statt, bei dem nach altem Brauch der Winter – in Gestalt des Zottlers – vom Frühling – verkörpert durch den Tuxer – bezwungen wird.

Uralte Tradition und überschäumende Lebensfreude
Das Fasnachtstreiben galt in früherer Zeit als öffentliches Ärgernis. Trotz vieler Verbote geriet es aber nie in Vergessenheit, was zeigt, wie tief dieser Brauch im Volksleben verwurzelt war und immer noch ist. Die Protagonisten des Umzugs spiegeln in aufwändigen Kostümen den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Hell und Dunkel (Recht und Unrecht) in einer beeindruckenden Art und Weise wider.
Dieses Gegenspiel zwischen Zottler und Tuxer, Bär und Bärentreiber, um nur einige zu nennen, spielte sich in früheren Zeiten meist in den Bauernstuben ab. Erst im 20. Jahrhundert wurde damit begonnen, diesen Brauch auf der Straße aufzuführen und damit einer breiteren Bevölkerungsschicht vorzustellen. Im Tiroler Volksboten wird bereits am 04.02.1926 auf den Matschgererumzug hingewiesen.
Die Fasnacht hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt. Milser, Volderer und Absamer Matschgerer, Thaurer Muller, Baumkirchner Lallen, Wattener Schellenschlager und verschiedene Traditionswägen nehmen alljährlich an diesem Umzug teil – und geben das lokale Dorfleben auf volkstümliche, humoristische Weise zum Besten. Und auch musikalisch ist einiges geboten, wenn die Musikkapellen und viele andere ihr Können unter Beweis stellen.

Traditioneller Mullerlauf am 03. Februar 2013 in Thaur
Tradition für alle Zuschauer lebendig werden lassen – das ist der Leitsatz, den sich die  Veranstalter des diesjährigen Laufs auf die Fahnen geheftet haben. Mit speziellen Bereichen für Kinder, Menschen mit Beeinträchtigung sowie Hobbyfotografen und einer durchdachten  Umzugsroute soll der  Mullerlauf zum tollen Erlebnis für die ganze Familie werden.

Zudem gibt es neben einer liebevoll gestalteten Mullerzeitung, die mit vielen Hintergrundinfos und Geschichten rund um den Umzug zum Lesen und Blättern anregt, heuer erstmals für Besucher die Möglichkeit, sich nach dem Umzug im Winterurlaub mit den „Mullern“ zu unterhalten und dabei hautnah der besonderen Tradition der Fasnacht auf die Spur zu kommen.

Urlaubalpen mit Ski in Alpbach

28 Dez

Fern vom Familienurlaub: Im Alpbachtal Seenland wird jeder verblassten Skitechnik zu neuem Glanz verholfen. Mit dem Privatskilehrer gelingt der Wiedereinstieg in nur drei Tagen – dafür gibt die Ferienregion sogar eine Erfolgsgarantie aus!

Alpbachtal/Tirol. Bei den Brettern wie auch im Alpbachtal hat sich viel getan. Waren die Skier einst noch lange sperrige Latten, so kurvt man heute butterweich mit „Taille“ über die Piste. Aber die modernen Ski verlangen einem eine andere Technik ab. Deshalb gibt es für alle, die genußvolles Carven nur vom Hörensagen kennen, einen Wiedereinstieg mit Erfolgsgarantie. In drei Tagen wird jeder verblassten Skitechnik zu neuem Glanz verholfen. Im Alpbachtal Seenland legt man viel Wert auf die positive Wirkung der trauten Zweisamkeit und bietet aus diesem Grund Skikurse für maximal zwei Personen an. Mit dem Privatskilehrer frischen Spätberufene und Wiedereinsteiger ihr Wissen erneut auf und wedeln nach wenigen Tagen die schneebedeckten Hänge runter. Dafür gibt das Alpbachtal Seenland sogar eine Erfolgsgarantie aus. Denn der Skikurs kann jederzeit abgebrochen werden, wenn der Verlauf nicht so ist, wie man es sich vorgestellt hat. Die Kosten für Skikurs, Skiverleih und Skipass werden dann tageweise rückerstattet. Das Konzept für den Wiedereinsteigerkurs ist denkbar einfach. Mit dem Privatlehrer werden individuelle Schwächen gezielt ausgemerzt. Viele praktische Übungen in kurzen Intensiveinheiten von zwei Stunden am Tag lassen jede veraltete Technik vergessen. Und mit der besten Freundin oder dem Partner kann man sich den Privatunterricht sogar teilen, das spart zudem Kosten.

Neben dem neu erworbenen Können glänzt auch das neue Skigebiet „Ski Juwel“. Denn seit Dezember 2012 verbindet die neue Achter-Gondelbahn die beiden Skigebiete Alpbachtal und die Wildschönau miteinander. Durch diesen Zusammenschluss entsteht eines der größten Skigebiete im Herzen Tirols. Exzellente Pisten, leichte und anspruchsvolle Abfahrten beider Täler werden vereint und ergeben ein abwechslungsreiches Skigebiet mit 145 Pistenkilometern samt 47 Liftanlagen. Übrigen zählt das Ski Juwel dann zu den Top 10 der Tiroler Skigebiete. Und zu alledem erhält jeder Gast seine persönliche Alpbachtal Seenland Card gratis dazu. Wie immer heißt dies: kostenlose Fahrten mit dem Skibus, gratis Eintritte ins Hallenbad und auch bei Schneeschuhwanderungen und vielem mehr macht die Geldbörse eine Pause. Wer mit Kindern unterwegs ist, wird sich für die naheliegenden Sehenswürdigkeiten für Kinder interessieren.

Die Angebote der Aktion „Ski Juwel-Wiedereinstieg mit Genuss“ für drei oder fünf Tage gelten im Zeitraum vom 7. bis 31. Januar und vom 3. bis 31. März 2013. Eine außergewöhnliche Gelegenheit, die sich mit den Vorzügen eines Juwels zweifelsohne vergleichen lässt.

Angebot: Wiedereinstieg mit Genuss
3 Übernachtungen
3-Tages-Skipass Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau
3-Tages-Skiverleih inkl. Depot
2-Tages-Skikurs mit Privatlehrer á 2 Stunden am Tag. Optimal für genügend Zeit zum Erholen und am letzten Tag alleine zu fahren
Alpbachtal Seenland Card inkl. gratis Skibus, Hallenbad, Schneeschuhwanderungen,…
Optimaler Service – alle wichtigen Infos zum Skikurs, Ausrüstung, usw. werden im Vorfeld übermittelt. Während des Aufenthaltes steht der Gastgeber bzw. Skilehrer unterstützend zur Seite
Preis
ab 391,- Euro pro Person und Pauschale
gültig vom 7.1.-31.1. und 3.3.-31.3.2013
Nützliche Infos:
Bei zwei zusammengehörenden Personen teilt man sich einen Skilehrer und das Angebot wird natürlich günstiger
Das Angebot kann auch mit mehreren Übernachtungen gebucht werden.

Urlaub in den Alpen: Winterurlaub mit Familie in den Feriendörfern Kirchleitn

3 Dez

Eine Münze, ganz viel Skispaß: Feriendörfer Kirchleitn sind Familien-Euro-Partner – Region Bad Kleinkirchheim bietet Kindern Skivergnügen für einen Euro
Familien-Sparfüchse aufgepasst: Mit dem Angebot des Familien-Euros vom 12. Januar bis 1. April 2013 bieten die Feriendörfer Kirchleitn in Zusammenarbeit mit der Region Bad Kleinkirchheim/St. Oswald Familien Winterspaßvergnügen für den kleinen Geldbeutel. Im zweitgrößten Skigebiet Kärntens wedeln Kinder unter zwölf Jahre für nur einen Euro pro Tag über die Pisten, wenn ein begleitender Erwachsener einen Sechs-Tage-Skipass kauft. Der Familien-Euro-Partnerbetrieb Feriendörfer Kirchleitn kombiniert dieses Angebot mit einer Wochenpauschale. Familien zahlen für sieben Übernachtungen in einem Appartment NockFamilie für zwei Erwachsene und zwei Kinder inklusive Dreiviertelpension für die Großen und All-Inklusive für die Kleinen ab 1.768 Euro. Außerdem enthalten sind drei Thermeneintritte à drei Stunden sowie Sechs-Tage-Skipässe für zwei Erwachsene und sechs Ein-Euro-Skipässe für zwei Kinder bis zwölf Jahre. Reservierungen werden unter der Telefonnummer +43(0)42/408244 sowie per E-Mail an ferien@kirchleitn.com entgegengenommen.

Direkter Zugang zur Piste
In nur wenigen Gehminuten erreichen Gäste der Feriendörfer die zahlreichen Pisten und Übungshänge des Nationalparks Nockberge. Eine besonders umweltschonende Alternative zum sonstigen Skitourismus. Einmal in den autofreien Feriendörfern angekommen, erlebt der Gast alles bequem zu Fuß. Die Pisten rund um die Dörfer eignen sich bestens für Kinder und Anfänger aber auch für Wiedereinsteiger. Kinder ab drei Jahre werden in den Feriendörfern auf Wunsch ganztägig betreut inklusive eines Bring- und Abholservices zur und von der ortseigenen Skischule. Wer höher hinauf will nutzt die Nationalparkbahn Brunnach, die ebenfalls zu Fuß in rund drei Minuten zu erreichen ist. Sie bringt Alpinisten auf 1.912 Meter Höhe über dem Meeresspiegel und ist zentraler Ausgangspunkt für 100 Kilometer Pistenspaß.

Spaß garantiert
Im Weltcup-Skigebiet Bad Kleinkirchheim warten auf die Kids eigene Teen-Skiguides. Sie führen die Kinder wochentags durch das Skigebiet. Für alle Abenteuerlustigen wartet der neue Snowpark mit zahlreichen Hindernissen und Fun-Elementen. Damit es für alle Teens eine „Party am Berg“ gibt, ist für jedes Kind bis zwölf Jahre eine Komplettausrüstung (Ski, Board, Schuhe, Stöcke, Helm) pro Erwachsenen Vollzahler frei buchbar.

Die Feriendörfer Kirchleitn Kleinwild und Großwild
Urig und gemütlich wohnt es sich in den 44 Bauernhäusern aus rund 400 Jahre altem Holz der Dörfer Großwild und Kleinwild. Bis zu vier Ferienappartements sind in einem Haus untergebracht. Zur Grundausstattung der Wohnungen zählen ein original Kachelofen mit Sitzbank, ein großer Familientisch, Sofaecke, voll ausgestattete Küche sowie Bad mit Badewanne. Ein frisches Design und pfiffige Accessoires machen den besonderen Charme der Wohnungen aus. Für das leibliche Wohl sorgt die Kirchleitn g’sund Küche mit Frühstückbuffet, Nachmittagsjause und Abendessen in den vier dorfeigenen Restaurants mit regionaler Küche. Anstatt im Feriendorf können Gäste ihre Verpflegung auch in den gastronomischen Betrieben von St. Oswald einnehmen. Kleinwild ist Mitglied der Kooperation Kinderhotels Europa.

Einen Reisebericht über das Feriendorf finden Sie bei der Familienurlaub Information:  http://www.familienurlaub-info.com/familienhotels/familienhotel-oesterreich/feriendorf-kirchleitn.html

Urlaub Alpen: Mountainbiken in Salzburg

31 Mrz

UCI Mountain Bike & Trials World Championships 2012 in Saalfelden Leogang
Im Spätsommer 2012 wird in Saalfelden Leogang das weltgrößte Mountainbike-Event des Jahres ausgetragen: Die UCI Mountain Bike & Trials World Championships (29.08.–09.09.12). Rund 700 Rider, 350 Journalisten aus aller Welt und etwa 45.000 Zuschauer machen den Bikepark Leogang und Saalfelden 12 Tage lang zum Hotspot der internationalen Biker-Szene. Alle vier Disziplinen dieser Weltmeisterschaften gehen in Saalfelden Leogang in Szene: Downhill und Fourcross finden im Bikepark Leogang statt. Die Trials Meisterschaften und die Cross Country World Championships mit dem erstmals durchgeführten Cross Country Elimination Race (XCE) sind in Saalfelden angesetzt. Das Trial wird mitten im Saalfeldener Stadtzentrum für Hochspannung sorgen, das Cross Country Rennen auf der neuen Strecke in der Bürger­au, welche den Internationalen Radsportverband wegen seiner hervorragenden Infrastruktur und der Zentrumsnähe vollends überzeugte. Neben den Wettbewerben sorgen spektakuläre Side-Events für ein spätsommerliches Stimmungshoch in Saalfelden Leogang. Seit seiner Gründung 2001 hat sich der Bikepark Leogang zu seiner heutigen Topform entwickelt und wurde nun wegen seiner idealen Infrastruktur als WM-Standort auserkoren. Gleichzeitig konnte Saalfelden Leogang viele Erfahrungen in der Organisation von Radsportveranstaltungen sammeln. Durch das jährlich stattfindende Out of Bounds Festival gehört Saalfelden Leogang seit Jahren zu den Lieblingsstationen der Rider.

UCI Mountain Bike & Trials World Championships 2012 (29.08.–09.09.12)
Leogang (01. + 02.09.2012): Men and Women 4X World Championships • Men and Women Downhill World Championships
Saalfelden (05.–09.09.12): Women Trials World Championships, Cross Country Team Relay World Championships, Men Juniors Trials 20″ World Championships, Men Elite Trials 20″ World Championships, Cross-country World Championships, Men Juniors Trials 26″ World Championships, Men Elite Trials 26″ World Championships, Men and Women Cross Country World Championships, Cross Country Eliminator World Championships
Ticketpreise: 1-Tages-Ticket 10 Euro, 2-Tage-Ticket 15 Euro, WM-Pass (4 Tage Eintritt möglich) 25 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Urlaub Alpen: Auf Skitour in Osttirol

30 Nov

Neuer Skitourenführer beschreibt auf 104 Seiten die 25 besten Routen.
Nein, sie haben nicht verschlafen. Sie haben einfach nicht mitgemacht, als ein Dorf nach dem anderen im Alpenraum damit begann, Liftanlagen zu bauen. Heute ist das Villgratental in Osttirol österreichweit das einzige mit meterhohem Schnee und gigantischen Bergriesen, aber ohne Skizirkus. „80 Prozent unserer Gäste sind Tourengeher“, berichtet Ossi Fürhapter, Geschäftsführer der Tourismusinformation Villgratental. Schon vor 30 Jahren, als Skibergsteigen noch lange nicht im Trend lag, zogen Pioniere hier ihren Brettern das Fell über die Ohren. Nach wie vor schätzen die Gäste im urigen Innervillgraten mit seinen 1000 Einwohnern und dem noch beschaulicheren Außervillgraten mit 860 Menschen die unvergleichliche Ruhe und Romantik und die exklusiven Berg- und Naturerlebnisse in der Abgeschiedenheit. Die 25 besten Routen sind im druckfrischen Skitourenführer auf 104 Seiten detailliert beschrieben. Das Büchlein, das zudem viele nützliche Tipps und Hinweise enthält, kostet 9 Euro.

„Die Orientierung ist eigentlich ganz einfach“, verrät Ossi Fürhapter, der das Terrain wie seine Westentasche kennt. Denn in der Regel sind es die Wanderschilder, die auch dem Tourengeher den Weg zum Ziel zeigen. Viele Routen im Villgratental bewegen sich zwischen 800 und 1000 Höhenmetern und weisen mittlere Schwierigkeitsgrade auf. Eine besonders schöne Einsteigertour ist die zum Gaishörndl (2615 m), das die Einheimischen übrigens gern abends bei Vollmond ansteuern. Von Kalkstein – einem Weiler, der zu Innervillgraten gehört – geht’s zunächst durch Lärchenwald sanft ansteigend über die Alfenalm bis zum Talschluss, dann weiter in Spitzkehren hinauf zum Gipfel, der nach etwa drei Stunden und rund 1000 Höhenmetern bezwungen ist. Eine herrliche Tiefschneeabfahrt führt hinab zum Ausgangspunkt und dem Gasthaus Badlalm. Hier trifft man sich, verzehrt Osttiroler Spezialitäten wie Schlipfkrapfen und fachsimpelt mit Wirt Walder Gebhard, einem passionierten Tourengeher mit dem gewissen Gespür für den Schnee.

Auch wenn Skibergsteiger oft Individualisten sind: „Aus Sicherheitsgründen sollte man nie allein aufbrechen“, betont Ossi Fürhapter und weist darauf hin, dass man im Villgratental bei Bedarf schnell Anschluss findet: „Bei uns ist alles noch überschaubar – Gleichgesinnte finden sich rasch.“ Absoluten Neulingen im Tal der Tourengeher empfiehlt der Geschäftsführer der Tourismusinformation einen Tag Guiding mit der Bergschule, um sich mit den Besonderheiten der Region vertraut zu machen. Auch die richtige Ski Ausrüstung ist wichtig.

Zu Fürhapters persönlichen Lieblingsbergen gehört das Rote Kinkele (2763 m), das Tourengeher in vier Stunden und nach 1270 Höhenmetern erreichen. Start ist am Anfang des Almtals in Innervillgraten. Über die Lüfter- und die Fürathöfe führt die Strecke zunächst durch Wald zur Kamelisenalm (1973 m). Bloß nicht den Spuren von Reh, Hase, Fuchs und Schneehuhn folgen – die wollen im Zweifel woanders hin -, sondern über die tief verschneiten Bergwiesen in Serpentinen weiter steil hinauf zum Roten Kinkele: „Der 360-Grad-Panoramablick über die Südtiroler Dolomiten, den Karnischen Kamm, die Glockner- und die Venedigergruppe ist unbeschreiblich“, schwärmt Fürhapter. Zwar trifft man überall in Osttirols Bergen Wildtiere, doch sensible Bereiche sind eigens als Schutzgebiete ausgewiesen. „Das wird auch von den Gästen respektiert“, freut sich der Experte.

Eine wirklich schwierige Tour ist die zum Gölbner (2943 m). Wer in Außervillgraten startet, muss 4,5 Stunden einkalkulieren und einen Höhenunterschied von 1450 Metern bewältigen – und wird auch hier nicht nur mit Tiefschneehängen der Extraklasse, sondern auch mit einem gigantischen Weitblick über die majestätischen Dreitausender belohnt. Anschließend lockt die Reiterstube mit einer herzhaften Brettljause. Auch den Pregler hat man sich verdient – den Vater aller Schnäpse, den die Osttiroler seit Jahrhunderten aus Birnen und Äpfeln brennen.

Weil man sich im Villgratental schon vor 30 Jahren für naturnahen Tourismus wie Winterwandern entschieden hat, könnten Gäste hier die Ruhe und Abgeschiedenheit genießen und in eine echte Bilderbuchkulisse eintauchen. Zum Konzept gehören auch kleine Vermieter statt großer Hotelketten, herzliches Gastgebertum und selbstverständlich die beste Infrastruktur für Tourengeher – von kostenlosen Parkplätzen an den Ausgangspunkten über gute Beschilderung bis hin zu ständig aktuellen Wetter- und Lawineninformationen. Weil viele Vermieter selbst auf Fellen die Gipfelwelt durchstreifen und sich bestens auskennen, tauscht man sich schon beim Frühstück aus. Und bei vielen Urlaubern reift irgendwann der Gedanke, es vielleicht auch einmal mit der talüberschreitenden 3-Tages-Tour zu versuchen: Einem Rundkurs, der das Villgraten- über das Defereggental in Osttirol mit dem Gsiesertal in Südtirol verbindet und stolze 3430 Höhenmeter aufweist.

Das ganz Osttirol ein Skitouren-Paradies ist, dafür sprechen die Skitourengebiete Kals am Großglockner, Matrei, das Virgental, St. Jakob im Defereggental und die Lienzer Dolomiten mit einzigartigen Ausblicken, besten Schneebedingungen und unbeschreiblichen Naturschauspielen. Für Skifahrer ist Ski Matrei und Ski Lienz eine Empfehlung wert.